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Die Weiße Frau von Leutschau

Sind Sie abergläubisch? Glauben Sie an Geiste? Heute wollen wir Ihnen zeigen, daß der Geist
der geheimnisvollen Weißen Frau, die um die Mauer des Renaissance-Rathauses in Leutschau
herumgeht, ist nur ein Gebilde der üppigen Phantasie des romantischen Autors.

Es kann schockierend klingen, doch die berühmte Weiße Frau von Leutschau, von der in der
Slowakei fast jedes Kind weiß, existierte überhaupt nicht. Wir glauben fest daran, daß die
Destruktion der Legende aufgrund der Fakten Sie nicht stören wird, denn manchmal kann
die Realität viel interessanter sein, als die Welt der Phantasie. Nicht wahr?

Weiße Frau zählt zu den sehr verbreiteten Gespenstern. Weiße Frauen sind meistens sehr lieb,
angenehm, sie kümmern sich um die Kinder, sind den Menschen behilflich.
Nur selten treiben sie einen Unfug. In der Slowakei finden wir sie an vielen Orten,
wie z. B. in der Altstadt von Bratislava oder auf dem Schloß von Bojnice.
Die Weiße Frau von Leutschau ist jedoch einzigartig.

Die Weiße Frau von Leutschau also Juliana Korponay war Gattin von Frantisek II. Rakoczi,
einem der Ratsherren zur Zeit des Standesaufstandes.

Unglücklicherweise verliebte sie sich in den Befehlshaber der Feindesheere. Um ihn über ihre
Liebe zu überzeugen, ließ sie die kaiserlichen Soldaten durch den Geheimeingang in die Stadt
Leutschau ein. Auf diese Weise verriet also Juliana Korponay ihr Volk. In der ganzen
ungarländischen Geschichte sei sie die erste und einzige Frau,
die einen Vaterlandsverrat beging.

Eben wegen dieser Tat wurde sie zum Tode verurteilt und später auch hingerichtet.
Und eben wegen dieser Tat geht sie bis heute durch die Gänge des alten Rathauses irre.

Wie schon gesagt, das Phänomen der Weißen Frau ist das Gebilde des ungarischen
Schriftstellers Moric Jokai, eines der letzten Vertreter des Weltromantismus.

Der Roman beginnt mit der Beschreibung des berühmten Bildes, das bis heute im Saal des
Rathauses der Stadt Leutschau an der Wand hängt.

Das erwähnte Bild hält das Moment des Verrates fest. Juliana Korponay in weißem Kleid mit
einem roten Tuch über die Schulter läßt die kaiserlichen Soldaten in die Stadt hinein.
Ihr Blick richtet sich in die Ferne, mit einer Hand winkt sie,
die andere steckt den Schlüssel ins Torschloß ein.
Das Bild ist sehr alt, es wurde aus Anlaß eines ihrer Vorfahren
Anfang des 19. Jahrhunderts gemalt...

Wie aber die Historiker zur Gestalt von Juliana Korponay gerieten,
das sagte uns Historiker Pavel Dvorak:

"Die Weiße Frau von Leutschau ist das Gebilde von drei Menschen. Einer von ihnen ist
Kalman Tali. Es war ein Historiker, der 14 Jahre jünger war, als Jokai. Er war ein sehr
bedeutender Historiker, der auch der Vorsitzende der historischen Sektion der Ungarischen
Akademie der Wissenschaften und zugleich Vorsitzende der ungarischen historischen
Gesellschaft war. Er lebte und arbeitete auch in Preßburg und wurde u. a. durch seine Romane
bekannt. Dieses Hobby beeinflußte Tali in solchem Maße, daß einige seiner Mißgönner ihn der
Geschichteverdrehung beschuldigten. Das war jedoch nicht wahr,
denn Kalman Tali dachte bloß einige fehlende Fakten hinzu."

Es war ausgerechnet Kalman Tali, der in den alten Schriften die Lebensgeschichte von Juliana
Korponay fand und sie dem Schrifsteller Moric Jokai anbot. Wie es weiterging, darüber spricht
Pavel Dvorak:

"Man kann mit Sicherheit sagen, daß Kalman Tali die Geschichte dem Schriftsteller Jokai
rzählte und dieser sie aufgeschrieben hatte. Aber – die beiden zogen noch einen dritten
Menschen zur Zusammenarbeit hinzu. Und zwar den Maler Viliam Forberger,
der 20 Jahre jünger als Jokai war. Er unterrichtete in Leutschau, doch später widmete er sich
ausschließlich der Malerei

Seine Domäne war die Natur, vor allem die Hohe Tatra und die Zips. Forberger war so gut,
daß das Wiener Albertinum, eine der größten Bildergalerien Europas, seine Bilder noch zu
seinen Lebzeiten kaufte. Trotz diesem Erfolg bleibt in der Slowakei am berühmtesten sein
Bild der Weißen Frau von Leutschau.

Das Sensationelle daran ist das, daß das Bild am Anfang des 19. Jhs. entstanden und als Vorlage für den Roman dienen sollte. Doch Viliam Forberger wurde im Jahre 1848 geboren und das Bild mußte also erst am Ende des Jahrhunderts gemalt werden. Und obwohl es keine Beweise gibt, bin ich überzeugt davon, daß es genau umgekehrt war. Ich halte dies also für einen riesigen und sympatischen Gag von den drei Kerlen. Das was sie taten, war nichts Schlechtes, denn sie haben es aufgrund des großen Patriotismus getan. Sie fälschten die Geschichte nicht, sie romantisierten sie."

Die Geschichte der Weißen Frau von Leutschau ist die Geschichte der wunderschönen
Juliana Korponay, die während des Aufstandes geleitet von Frantisek II. Rakoczi
das kaiserliche Heer in die Stadt hineinließ. Die ungarischen aufständischen Kurutzen
erlitten dadurch eine große Niederlage.

Nach dem Fall Leutschaus ließ sich Juliana im Schloß zu Ozdany nieder. Dort trafen bald
Geheimbriefe ein, die sie an die Verschwörer schicken sollte. Juliana verriet sie aber noch
einmal. Im Frühling 1712 machte sie sich auf den Weg zum kaiserlichen General Jan Palffy,
um ihn über die Verschwörerbriefe zu informieren. Als sie der Beihilfe der neuen Welle der
antihabsburgischen Unruhen beschuldigt wurde, geriet sie ins Gefängnis,
weil sie diesbezüglich keine Beweise hatte.

Die Briefe verbrannte sie nämlich. Nach dem zweijährigen Gefängnis wurde Juliana Korponay
zum Tode verurteilt und in Györ hingerichtet. Sie war damals 34 Jahre alt...

 

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