Die Slowakei und zur Hauptstadt Bratislava , Tourismus und Urlaub , Landschaften, Sehenswürdigkeiten

 

Urlaub in
Bratislava

 

Urlaub in der Slowakei

Slowakei Informationen

Urlaub in der
Hohen Tatra

Ortsnamen mit :

A

B

C

D

E

F

G

H

I

J

K

L

M

N

O

P

R

S

T

U

V

Z

Zur Startseite

Zum Inhaltsverzeichnis

Zu den Slowakei News

 

Zur Rubrik Bratislava

 

Slowakei

Staatswappen Slowakei

Landkarte Slowakei

Sprachkurs Slowakei

Das Land Slowakei

Landschaften SK

 

Reiseziele Slowakei

Symbole der Slowakei

Impressionen SK

Reportagen Slowakei

 

Ortsnamen Slowakei

 

Städte in der Slowakei

Komarno

 

Tourismus Slowakei

Kuren in der Slowakei

Historie Slowakei

Politik Slowakei

Wissenschaft SK

Kultur Slowakei

Kirche Slowakei

Urlaub in der Slowakei

Sport Slowakei

Shopping Slowakei

Wetter Slowakei

Wirtschaft Slowakei

Industrie Slowakei

Handwerk Slowakei

Handel Slowakei

Landwirtschaft SK

Verkehr Slowakei

Finanzen Slowakei

 

Slowakei - Das Buch

Slowakei - Das Buch

 

Silvester Slowakei

Kuren in der Slowakei

 

 

Bratislava.de

Disclaimer

Impressum

Datenschutz

AGB

Widmung

 

Wir unterstützen

Wikipedia - Die freie Enzrklopedie

Machen Sie mit !

 


Komarno, Komorn - Stadt in der Slowakei

 

 

 

Besondere Städte und Ortschaften in der Slowakei

Komarno

Stadtplan

Linksammlung

 

 

 

 

Komarno Stadtzentrum

Komarno, Stadtzentrum, Europaplatz , Bildquelle: Wikipedia, Autor: Marek Kwackaj

 

Komarno - Die Festung an der Donau und Waag

Der Stadtplan des alten Komárno ist zauberhaft einfach: eine spitzige Halbinsel am Ort, wo die Flüsse Donau und Waag zusammentreffen. An dieser strategischen Stelle ließen angeblich der altungarische Herzog Ketel und sein Sohn Alaptolma eine Burg bauen. Sie stand dort bis zum 16. Jahrhundert.

 

Abbildung © Copyright SRI

Während des Krieges um den Thron zwischen Jan Zapolya und Ferdinand von Habsburg zerschoss der Sieger Ferdinand die bis damals uneinnehmbare Burg von Komárno.

Die Trümmer der mittelalterlichen Burg liess Ferdinand den neuesten strategischen Forderungen nach in eine moderne Festung mit fünfeckigen Basteien umbauen.

Zum ersten Mal wurde auf dem Gebiet der Slowakei die Erdaufschütung mit einer hölzernen Konstruktion an der Frontalseite erbaut.

Zum ersten Mal wurden auch die mit Erde gefüllten Bastionen, die mit einer Plattform für Kanone ausgestattet und mit den Schanzen in eine Kette zusammengebunden waren, verwendet.

 

Und das alles knapp an der Erde geborgen, was für den Feind fast unsichtbar war. Vor der Festung wurde eine Grube gegraben, die beide Flüsse- Donau und Waag - verband und dadurch die Festung zu einer Insel umwandelte.

1594 griffen die Türken mit einer 100.000-köpfigen Armee die Stadt Komarno an. Erfolglos. Vier Jahre später versuchten die Türken noch einmal die Festung zu erobern,
wieder mal ohne Erfolg, obwohl sie mit einer noch grösseren Armee als das erste Mal kamen

 

In den Jahren 1663-1673 wurde zu der alten Festung eine neue zugebaut.

Der künstliche Flussarm, der nicht verschüttet wurde, machte aus ihnen zwei selbständige Einheiten, die mit der Brücke verbunden waren.

Die neue Festung war wieder fünfeckig und grösser als die alte.

In dieser Form wartete die Festung von Komarno auch das Ende der türkischen Kriege ab.

Nach den Kriegen verlor sie ihre militärische Bedeutung und den scheinbar letzen Punkt machte dann ein Erdbeben.

Abbildung © Copyriht SRI

 

Abbildung © Copyright SRI

Der strategische Wert von Komarno lebte wieder während der gegen Napoleon geführten Kriege auf.

Im August 1807 wurde mit dem Bau der Neuen Festung begonnen.

Die Lehmwalle wurden durch Ziegelschanzen ersetzt. Schon 1809 suchte in Komarno Schutz der Kaiser mit seinem Hof.

Er äußerte angeblich seinen Wunsch, in dieser Stadt die stärkste Festung der ganzen Monarchie zu bauen, die imstande wäre, 200 tausend Mann zu stationieren.

 

Die Arbeiten wurden also fortgesetzt. Auf dem Burghof der Neuen Festung wurden neue Kasernen sowie das Kommandantengebäude erbaut.Im Vorfeld wurde mit dem Bau einer 6 km langen Festungskette - Palatiner Linie genannt - begonnen.

Die Palatiner Linie umringte ganz Komárno. Im weiteren Verlauf der Baurbeiten wurde die sog. Waag-Linie entlang des Flusses Waag gebaut. 1877 war der riesige Schutzkomplex fertig, er verlor jedoch paradoxerweise zugleich an seiner Bedeutung.

Der Fortschritt bei der Schiesswaffenproduktion war so rasant, dass die Fortifikation von Komarno unwirksam wurde. Es tritt die Zeit der aus Beton und Stahl gebauten Festungen ein

 

Abbildung © Copyright SRI

Die Stadt geriet in eine tiefe Krise. Vor dem endgültigen Fall retteten Komarno die Eisenbrücken.

Sie führten in die Stadt die Eisenbahn ein, steigerten die Bedeutung der Dampfschiffahrt; in Komarno wurden eine grosse Werft und andere wichtige Betriebe gebaut.

Der Festungsreifen zerbrach hie und da, er blieb aber wie durch ein Wunder bis in die heutigen Tage fast unversehrt erhalten. Später wurde ein Teil der Fortifikation zerstört.

 

Doch die Zeiten traten ein, als man das Erbe der Vorfahren wieder zu schätzen begann.

Komarno erlitt einen grossen Verlust in den 70. und 80. Jahren des 20. Jahrhunderts, als man ähnlich wie in anderen Städten slowakeiweit gnadenlos ihren historischen Kern zerstörte. Komarno verlor etwas von seiner ehemaligen Schönheit, aber die Festung - die hat keine Konkurrenz. Sie ist auch europaweit ein Unikat.

Ein Artikel von Radio Slovakia International (Klick zum Original - Artikel)

 

Besondere Städte

Banska Bystrica

Banska Stiavnica

Bardejov

Bojnice

Humenne

Kezmarok

Komarno

Kosice

Kremnica

Levoca

Liptovsky Mikulas

Lucenec

Michalovce

Nitra

Piestany

Poprad

Presov

Rajecke Teplice

Rimavska Sobota

Roznava

Ruzomberok

Stary Smokovec

Strbske Pleso

Tatranska Lomnica

Trebisov

Trencin

Trnava

Zilina

Zvolen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Slowakei, Bildquelle: Wikipedia, Autor:

Zum Wikipedia Eintrag