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Hohe Tatra
Informationen aus Wikipedia - der freien Enzeklopedie (gekürzt)

Höchster Gipfel Gerlachovský štít (Gerlsdorfer Spitze) (2655 m n.m.)
Lage Slowakei, Polen
Teil der Westkarpaten

Die Hohe Tatra (slowakisch Vysoké Tatry, polnisch Tatry Wysokie), ein Teilgebirge der Tatra, ist der höchste Teil der Karpaten und gehört zu zwei Dritteln zur Slowakei, zu einem Drittel zu Polen. In beiden Ländern steht sie jeweils als Teil eines Nationalparks unter besonderem Schutz, gleichzeitig ist sie Biosphärenreservat der UNESCO. Auf slowakischer Seite gehört die Hohe Tatra überwiegend zur Zips, lediglich der äußerste Südwesten zur Liptau.

Seit 1999 sind die slowakischen Gemeinden an der Südseite der Hohen Tatra, wie schon zwischen 1947 und 1960, als Stadt unter dem slowakischen Namen der Hohen Tatra Vysoke Tatry zusammengefasst...

 

Das Landschaftsbild der Hohen Tatra

Die Hohe Tatra bietet ein alpenähnliches Panorama mit Hochgebirgsrelief und vereinzelten Schneefeldern.

Ungewöhnlich ist die Anordnung der höchsten Gipfel am (südlichen) Außenrand. Sie wird oft, obwohl es sich eigentlich um ein Teilgebirge handelt, als das (flächenmäßig, keineswegs jedoch höhenmäßig) „kleinste Hochgebirge der Welt“ bezeichnet. Der Hauptkamm der Hohen Tatra ist „nur“ 27 km lang.

Das Gebirge bietet dennoch eine Überfülle an Naturschönheiten und touristischen Möglichkeiten (Wanderungen, Klettertouren, Skitouren, Pistenstandorte, zahlreiche Kur- und Erholungsorte).

Berge in der Hohen Tatra

Die Waldgrenze liegt bei etwa 1.500 m.
24 (oder 25) Gipfel der Hohen Tatra überschreiten die 2.500-m-Grenze.

Die höchsten Erhebungen sind der Gerlachovsky stit (Gerlsdorfer Spitze) mit 2.655 m, zugleich der höchste Berg der Slowakei und der gesamten Karpaten, die Gerlachovska veza (Gerlsdorfer Turm) mit 2.642 m, der Lomnicky stit (Lomnitzer Spitze) mit 2.632 m und der Ladov stit (Eistaler Spitze) mit 2.627 m.

Von den etwas niedrigeren Gipfeln sind vor allem der mächtige Slavkovsky stit (Schlagendorfer Spitze) mit 2.452 m und die aus drei Gipfeln bestehenden Rysy (Meeraugspitze) zu nennen, deren mittlerer knapp an der slowakisch-polnischen Grenze der höchste mit 2.503 m, deren nordwestlicher als zweithöchster mit 2.499 m zugleich der höchste Berg Polens ist.

Ein weiterer erwähnenswerter Berg ist der als wichtiges nationales Symbol auf den slowakischen Centmünzen abgebildete Krivan (Krumm- oder Ochsenhorn) mit 2.494 m Höhe.

 

Seen in der Hohen Tatra

Die größten der zahlreichen Gletscherseen der Hohen Tatra befinden sich unterhalb der Rysy (Meeraugspitze) auf polnischem Gebiet, so das Morskie Oko (Meerauge, slowak. Morské oko), der Czarny Staw pod Rysami (Schwarzer Teich unter der Meeraugspitze) und Seen in der Dolina Pięeciu Stawów Polskich (Tal der fünf polnischen Teiche). Auf slowakischer Seite liegen Seen wie der Strebske pleso (Tschirmer See), an dem der gleichnamige Touristenort liegt, der als Hauptquelle des Poprad geltende Velke Hincovo pleso (Großer Hinzensee) oder der Zelené pleso (Grüner See) im Osten der Hohen Tatra.

- Veľké Hincovo pleso (Großer Hinzensee) im Tal Mengusovská, Slowakei

- Czarny Staw (Schwarzer Teich), Polen

- Dolina Pieciu Stawów Polskich (Tal der fünf polnischen Teiche), Polen

- Morskie Oko (Meerauge), Polen

- Skalnaté pleso (Steinbachsee) (1751 m) mit Lomnický štít (Lomnitzer Spitze) (2632 m), Slowakei

- Hütte im Tal Gasienicowa, Polen

- Štrbské pleso (Tschirmer See), Slowakei

 

Fremdenverkehr in der Hohen Tatra, Pässe

Die Tatra, insbesondere die Hohe Tatra, ist der am besten für den Tourismus erschlossene Teil der gesamten Karpaten. Insbesondere im polnischen Zakopane – als größte Stadt in der Tatra auch als „Hauptstadt der Tatra“ bekannt – Bukowina Tatrzanska und Bialka Tatrzanska und in den slowakischen Orten Poprad, Štrbské Pleso, Stary Smokovec und Tatranska Lomnica (letzte drei sind Ortsteile der Stadt Vysoke Tatry) befindet sich eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur.

Die Elektrische Tatrabahn verbindet die größeren Talorte der slowakischen Hohen Tatra. Des Weiteren gibt es in Poprad einen internationalen Flughafen. Zakopane ist über die Schnellstraße „Zakopianka“ sowie mit der Bahn von Krakau (via Chabowka) aus gut zu erreichen; hier enden die Bahnstrecke und die Straße. Im Vorland der Hohen Tatra liegen mehrere Freilichtmuseen, wie das Dorfmuseum Liptov und das Museum des Orava Dorfes.

Der erste Pass östlich der Hohen Tatra ist der Duklapass (502 m); über einen Pass nordwestlich von Zakopane führt die Fernstraße von Krakau nach Budapest.

 

Nationalpark Tatra

Es bestehen sowohl auf der polnischen (seit 1954) als auch der slowakischen (seit 1949) Seite der Tatra jeweils ein Nationalpark. Er ist der älteste und größte slowakische sowie der meistbesuchte polnische Nationalpark – der „Tatra-Nationalpark“ (abgekürzt TANAP in der Slowakei und TPN in Polen). Ungefähr vier Fünftel des grenzübergreifenden Nationalparks liegen auf slowakischem, der Rest auf polnischem Gebiet.

Der Haupteingang auf der polnischen Seite ist Kiry. Teilweise grenzt auch das Stadtgebiet von Zakopane an den Nationalpark.

Auf slowakischer Seite ist der Nationalpark durch mangelnde Kontrolle und die damit einhergehende unkontrollierte Entwicklung der touristischen Infrastruktur gefährdet.

Bergsteigen und Klettern in der hohen Tatra

Wegen der vergleichsweise weiten Entfernung in die Alpen war das Bergsteigen für die Polen lange Zeit gleichbedeutend mit Besteigungen in der Tatra. Folgerichtig ist auf polnisch ein Taternik (fem.: Taterniczka) ein (Tatra-)Bergsteiger. Auch bei den Bergsteigern der DDR vor der Wende war die Tatra außerordentlich beliebt, war sie doch das einzige Gebirge, das in großer Nähe und ohne die sozialistischen Ausreisebeschränkungen erreichbar war. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands hat der Ansturm der Deutschen nachgelassen, dafür kommen seither mehr osteuropäische Touristen und Bergsteiger in die Tatra.

Für den Besuch des slowakischen Nationalparks Tanap gelten strenge Regeln. Innerhalb seiner Grenzen dürfen Wanderer nur Straßen und markierte Wege benutzen. Touren außerhalb der markierten Wege sind nur unter der Führung eines registrierten Bergführers erlaubt. Für die meisten alpinen Wege gilt eine Wintersperre vom 1. November bis 15. Juni. Das Besteigen von Gipfeln ist – soweit nicht markierte Wege hinaufführen – nur mit Bergführer gestattet. Markierte Wege führen auf Krivan, Rysy, Slavkovský štít sowie eine Anzahl kleinerer Gipfel wie etwa die Voliza vea oder die Batizovsky stit.

Skifahren ist nur auf markierten und präparierten Pisten und Wegen möglich. Benutzt werden dürfen auch markierte Wanderwege, aber Fußgänger haben dort Vorrang. Radfahren ist auf öffentlichen Wegen und markierten Radwegen (auf lokalen Karten eingezeichnet) erlaubt. Fallschirmspringen und Paragliding ist auf eigens ausgewiesene Areale beschränkt.

Camping und Parken ist beschränkt auf markierte Camping- bzw. Parkplätze. Übernachtungen im Freien sind nicht erlaubt, auch nicht auf Straßen, Wegen oder Parkplätzen. Die Benutzung von Kraftfahrzeugen und Fahrrädern außerhalb öffentlicher Wege ist verboten, Hunde dürfen den Nationalpark nicht betreten. Eine Reihe weiterer Bestimmungen sucht den vollständigen Schutz von Fauna und Flora sicherzustellen.

Bergsteigen im eigentlichen Sinn ist nur „organisierten“ Kletterern (Mitgliedern anerkannter Bergsteigervereine wie DAV, ÖAV, SAC, CAI, CAF) nach Anmeldung bei der TANAP-Bergrettung erlaubt. Einige Gebiete sind allerdings für alle alpinistischen Aktivitäten vollständig gesperrt. Kletterern ist es gestattet, den Nationalpark abseits der Lehr- und Wanderpfade auch während der Sperrzeiten zu betreten, um einen Gipfel der Schwierigkeit UIAA II oder höher zu besteigen, eingeschlossen sind alle Grade ab dem zweiten Schwierigkeitsgrad UIAA, ausgenommen Kopské sedlo – Jahnací štít und Velká Svištovka – Kežmarský štít. Jede Begehung unter dem zweiten Schwierigkeitsgrad ist im Sommer nur zulässig, wenn es der Abstieg erforderlich macht, oder vom 21. Dezember bis 20. März auch in beide Richtungen, wenn es zum Winter-Training von Extrembergsteigern gehört oder zum Eisklettern notwendig ist. Bergsteiger müssen ihren Mitgliedsausweis bei sich tragen und diesen auf Verlangen den Mitarbeitern des Nationalparks vorzeigen. In einem Kletterkurs müssen alle Teilnehmer von einem erfahrenen Bergsteiger mit gültigem Bergführerdiplom betreut werden. Biwakieren in den Bergen ist verboten. Organisierten Bergsteigern ist es erlaubt, das Lager in Bielovodská dolina zu nutzen, das Lager steht nicht zur öffentlichen Nutzung. Anspruchsvollere Touren (etwa Winter-Tour über den Hauptkamm) müssen im Voraus bei den Nationalpark-Behörden angemeldet werden. Alle Kletterer müssen ihr Ziel und den voraussichtlichen Zeitpunkt der Rückkehr am Ausgangspunkt hinterlegen, bevor sie zu einer Tour aufbrechen. In einigen Gebieten des Nationalparks sind auch winterliche Skitouren erlaubt.

Im polnischen Nationalpark TNP gelten ähnlich strenge Regeln, allerdings ist auf polnischer Seite die touristische Nutzung stärker.
Allein der leichteste der drei Wege zum Morskie Oko (Meerauge) wird im Sommer von
bis zu 10.000 Personen pro Tag begangen.

Orkan im November 2004

Ein Orkan hat am 19. November 2004 fast die Hälfte aller Bäume auf der slowakischen Seite der Hohen Tatra zerstört. Die Schneise der Verwüstung ist 3 Kilometer breit und 50 Kilometer lang. Man schätzt die Größe der zerstörten Fläche auf 12.000 Hektar. Durch die ungewollte „Abholzung“ drohen nun nach Regenfällen und Schneeschmelzen Überschwemmungen und Erdrutsche sowie in den noch nicht bereinigten bzw. geschädigten Flächen eine starke Vermehrung von Borkenkäfern. Zunächst wurden diese Orkanschäden als eine nationale Katastrophe empfunden. Nach 2006 setzte sich allmählich die Erkenntnis durch, dass dieses Ereignis auch als Chance für einen beschleunigten Umbau der Fichtenmonokulturen zu natürlichem Mischwald zu sehen ist. Wirklich Leidtragende der verschwundenen Wälder sind die örtlich ansässigen Roma-Familien, die sich in der Vergangenheit durch Sammeln von Waldbeeren und Pilzen einen einträglichen Zuverdienst verschaffen konnten.

 

Informationen aus Wikipedia - der freien Enzeklopedie
(gekürzt, Stand 01-16)

Tatra-Nationalpark - Tatranský národný park


Lage: Presovsky, Zillinsky, Slowakei
Besonderheit:
UNESCO-Biospährenreservat, ältester Nationalpark der Slowakei
Nächste Stadt: Vysoke Tatry, Kezmarok, Poprad
Fläche: 738 km²

Gründung: 1. Januar 1949

Adresse:

Sprava Tatranského národného parku
Biosférická rezervácia Tatry
Tatranská Štrba 75
P.O.Box 21
059 41 Tatranská Štrba
www.spravatanap.org

Der Tatra-Nationalpark (slowakisch Tatranský národný park, Abk. TANAP) ist der älteste slowakische Nationalpark. Er erstreckt sich in der nördlichen Mitte der Slowakei entlang des gleichnamigen Gebirges und umfasst dessen Untergliederungen Westtatra, Hohe Tatra und Belaer Tatra. Die Kernzone bedeckt eine Fläche von 738 km² in den politischen Bezirken Zillinsky kraj (Okresy Tvrdosin und Liptovsky Mikulas) und
 Presovsky kraj (Okresy Poprad und Kezmarok). Der Sitz der Verwaltung befindet sich in Tatranska Strba (Ortsteil der Gemeinde Strba). Der Nationalpark ist durch die Weltnaturschutzunion IUCN als Schutzgebiet der Kategorie II (Nationalpark) anerkannt.

Zusammen mit dem polnischen Tatra-Nationalpark ist der Nationalpark seit 1992 ein UNESCO-Biosphärenreservat. Rechnet man eine 307,03 km² große Schutzzone hinzu, umfasst die gesamte Fläche des Nationalparks 1045 km². Das macht etwa 2,13 % der Fläche der gesamten Slowakei aus. Durch den Park verlaufen zahlreiche Wanderwege mit einer Gesamtlänge von etwa 600 km und 22 Radwanderwege.

Der höchste Berg des Nationalparks ist die Gerlachovsky stit (Gerlsdorfer Spitze, 2654,4 m n.m.), die zugleich höchster Berg der Slowakei und der gesamten Karpaten ist.

Als Symbol des Nationalparks, das auch auf dem Logo der Verwaltung erscheint, gilt die Tatra-Gämse (Rupicapra rupicapra tatrica).

Geschichte

Der Park wurde per Gesetz 11/1948 Zb. des SNR (Slowakischer Nationalrat) am 1. Januar 1949 gegründet, somit handelt es sich um den ältesten slowakischen Nationalpark. 1987 wurde der Park um die Westtatra erweitert, wodurch die Fläche auf 741,11 km² in der Kernzone und 365,74 km² in der Schutzzone stieg. 2003 wurden die Grenzen geändert und der Park zum heutigen Stand verkleinert.[Seit 2004 gehört ein 617,35 km² großes Gebiet innerhalb des Nationalparks zu den Natura-2000-Schutzgebieten (Code: SKUEV0307).

Geographie

Der Nationalpark bedeckt vollständig die slowakische Seite der Tatra und umfasst damit die West- und die Osttatra. Diese Einteilung ist ungefähr auch für die politischen Bezirke Zillinsky kraj und Presovsky kraj gültig. Die Westtatra wird in folgende Teile geteilt: Osobitá, Roháčce, Sivý vrch (wörtlich Grauer Berg), Liptovské Tatry (Liptauer Tatra), Liptovské Kopy, ČCervené vrchy (Rote Berge). Die Osttatra umfasst die Hohe Tatra und die Belaer Tatra. Neben dem Gebirge selbst befinden sich kleinere Teile des Parks auch in den umliegenden Talkesseln, insbesondere der Podtatranska kotlina (Unter-Tatra-Kessel). Im Rahmen der traditionellen Landschaften liegt die Mehrheit in der Zips (Spiš) und Liptau (Liptov), mit einem Teil im Nordwesten in der Arwa (Orava).

Durch den Park verläuft die Wasserscheide zwischen zwei Meeren, wobei die Grenze zwischen den Gebieten in der Gegend des Ortes Strbske Pleso, am gleichnamigen See gelegen, verläuft. Westlich der Wasserscheide speisen die Bäche letztlich den Fluss Waag, der zum Einzugsgebiet des Schwarzen Meers gehört; bedeutende Fließgewässer sind Biely Vha, Bela und Studený potok. Östlich von Štrbské Pleso gehört das Gebiet zum Einzugsgebiet des Poprad, dessen Wasser über Dunajec und Weichsel in Richtung Ostsee fließt. Neben dem Fluss Poprad sind auch die Bäche Studený potok, Kežmarská Biela voda und Biela voda bedeutend.

Als Relikt der letzten Eiszeit befinden sich mehr als hundert Gletscherseen (die plesá, Sing. pleso genannt werden, abweichend vom normalen Begriff jazero für einen See) im Nationalpark. Der wohl bekannteste See ist der Strbske pleso (Tschirmer See), der größte ist der Velke Hincovo pleso mit einer Fläche von 20 ha und Tiefe von 58 m. Zu den bekanntesten Tatra-Wasserfällen gehören die folgenden: Studenovodské vodopády, Kmeťtov vodopád, Vajanského vodopád, Rohácsky vodopád und Vodopád Skok.

Bis heute sind mehr als 300 Höhlen bekannt, jedoch nur eine ist als Schauhöhle der Öffentlichkeit zugänglich, die Belianska jaskyna in der Gemarkung Tatranska Kotlina (Stadt Vysoke Tatry). Die bisher längsten bekannten Höhlensysteme sind der Mesačcný tieňn (wörtlich: Mondschatten) mit mehr als 24 km und die Javorinka mit mehr als 9.300 m. Zugleich sind diese auch die tiefsten: in der Höhle Mesacný tien erreicht die Höhendifferenz den Wert 451 m.

Der höchste Berg im Gebiet des Nationalparks ist die Gerlachovsky stit in der Hohen Tatra.
In der Westtatra und der Belaer Tatra sind es die Bystra (2248 m n.m.) bzw. der Havran (2152 m n.m.).

Klima

Die Tatra gehört zu den kältesten und feuchtesten Gebieten der Slowakei. In den tiefer gelegenen Lagen herrscht noch das für Talkessel in der Slowakei typische Wetter, bis man stufenweise die Gipfel der höchsten Berge erreicht. Pro 100 Höhenmeter fällt die Lufttemperatur um etwa 0,6 °C. In Poprad (672 m n.m.) erreicht die jährliche Durchschnittstemperatur 5,5 °C, auf dem Lomnicky stit (2.632 m n.m.) sinkt sie auf −-3,8 °C. Die monatliche Durchschnittstemperatur im Juli beträgt 4,2 °C auf dem Lomnický štít, 14,4 °C in Stary Smokovec und 16,2 °C in Poprad.

Die Winde wehen zumeist aus westlicher oder nordwestlicher Richtung. Durch die Lage und Höhe des Gebirges entsteht ein Regenschatten auf der windabgewandten slowakischer Seite, sodass die jährlichen Niederschläge um etwa 300 mm geringer sind als in Polen, wenn man zum Beispiel Zakopane mit Tatranska Lomnica vergleicht. In Poprad betragen die durchschnittlichen jährlichen Niederschläge 608 mm, auf dem Lomnický štít 1.561 mm.
Die feuchtesten Orte befinden sich im Tal Velka Studena dolina: bei Zbojnícka chata werden Werte von 2.000 bis 2.500 mm, stellenweise auch mehr erfasst. Als der feuchteste Monat gilt der Juli, als trockenster der Februar.

Die Schneebedeckung dauert üblicherweise vom November bis Mai, in der höheren Lagen und Tälern bis zur Mitte des Sommers. In den höchsten Lagen kann es auch im August schneien.

Wie in anderen Hochgebirgen kann es zum plötzlichen Wettersturz und schnellen Temperaturänderungen kommen. Instabile Monate sind vom Juni bis August, das sonnige Wetter am Vormittag kann am Nachmittag in ein heftiges Gewitter umschlagen. Besonders oberhalb der Waldgrenze besteht große Gefahr eines Blitzschlags. Als stabilste Periode und die beste Zeit zum Tourismus gilt der Altweibersommer Ende September und Oktober. Im Spätjahr sind Temperaturinversionen typisch, wodurch die kalte Luft mit Nebel in den Talkessel einströmt, während weiter oben klare Sicht und warmes Wetter herrschen.

Flora und Fauna

Der geologische Aufbau, Bodeneigenschaften und klimatische Verhältnisse tragen zur einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt bei.

Etwa zwei Drittel des Parks sind bewaldet, zumeist mit Fichten und Tannen. Neben diesen Arten wachsen auch noch Waldkiefer, Zirbelkiefer, Europäische Lärche und Bergkiefer. Im Laubwald der Belaer Tatra wachsen zumeist Ahorne. In der Höhe von 800 bis etwa 1550 m n.m. wachsen fast ausschließlich Fichtenarten, manchmal Tannenfichten, oftmals auf Kosten des ehemaligen Buchenwaldes. Ein bis zu 170 km/h starker Orkan am 19. November 2004 hat weitreichende Flächen des Fichtenwaldes zerstört und mancherorts auch den Landschaftsblick verändert. Die Waldgrenze befindet sich zwischen 1550 und 1650 m n.m. Oberhalb dieser Grenze wachsen nur vereinzelt Fichten und Lärchen. Stufenweise erreicht man nach der Krummholz-Stufe (Obergrenze 1800–1850 m n.m.) die subalpine und schließlich alpine Vegetationszone.

Auf dem Gebiet des Nationalparks wachsen fast 1400 Gattungen der Gefäßpflanzen, davon sind 37 Endemiten in der Tatra. Zu diesen gehören Erysimum wahlenbergii aus der Gattung Schöterich, Cochlearia tatrae (Löffelkräuter), Erigeron hungaricus (Berufkräuter) und weitere. Relikte aus der Eiszeit umfassen unter anderem folgende Pflanzen: Ranunculus alpestris (Hahnenfuß), Ranunculus glacialis, Dianthus glacialis (Nelken), Gentiana frigida (Enziane), Primula minim (Primeln), Fetthennen-Steinbrech, Kraut-Weide, Netz-Weide und andere. Unter den extremen Verhältnissen der alpinen Wiesen wachsen etwa 300 Pflanzenarten, davon 40 noch auch über 2600 m n.m.

Die Tierwelt wird von mehr als hundert Gattungen der Vögel, elf Gattungen der Fische sowie
mehreren Gattungen von Reptilien, Lurche und Säugetiere gebildet.
Daneben kann man auch eine unbestimmte Anzahl der Wirbellosen finden. Als die bekanntesten
Tierarten der Tatra gelten Gämsen (Tatra-Gämse), Murmeltiere (Alpenmurmeltiere) und Adler (Steinadler). Weiter gehören hierher: Auerhähne, Braunbären, Eurasische Luchse, Otter, Schneemäuse, Wildkatzen und Wölfe, von Vögeln Sperlings- und Waldkäuze, Uhus, Turm- und Wanderfalken sowie folgende Eiszeit-Relikte: Dreizehenspecht, Ringdrossel und Tannenhäher.

Besondere Naturschutzgebiete
Neben dem Nationalpark gibt es noch eine Reihe besonders geschützter Gebiete:

Národné prírodné rezervácie (NPR, Nationale Naturreservate)

- Batizovská dolina (523,6 ha, seit 1952)
- Belianske Tatry (5407,65 ha, seit 1991)  und weitere

Národné prírodné pamiatky (NPP, Nationale Naturdenkmale)

- Belianska jaskyna (seit 1979)
- Brestovská jaskyna (seit 1979)
- Javorinka (seit 2001)

Prírodné rezervácie (PR, Naturreservate)

- Bor (133,61 ha, seit 1991)
- Brezina (1,16 ha, seit 1991) und weitere

Probleme

Folgen des Orkans vom 19. November 2004

Ein großes Problem des Nationalparks besteht in der Nutzung des Geländes, was zum Streit zwischen Befürwortern des reinen Naturschutzes und Betreibern oder Investoren in der Tourismusbranche führt. Deshalb gab es mehrere Vorschläge zur neuen Zoneneinteilung des Nationalparks, bisher konnte jedoch keine befriedigende Lösung gefunden werden. Zum Beispiel fand im Winter 2010 auf dem zugefrorenen See Štrbské pleso ein Pferdepolo-Wettkampf statt, der See unterliegt jedoch der strengsten fünften Stufe des Naturschutzes, wo per Gesetz keine solchen Ereignisse durchgeführt werden sollen. Insbesondere nach dem Orkan vom 19. November 2004 treten vermehrt Konflikte um die Ausfuhr der umgefallenen Bäume und die Bekämpfung der Waldkalamität (als Folge der Borkenkäfer-Übervermehrung) auf. In der Vergangenheit gab es heftige Konflikte in den Tälern Ticha dolina und Koprova dolina zwischen nichtstaatlichen Naturschutzorganisationen und dem Forstbetrieb oder Umweltministerium.

 

 

Slowakei, Bildquelle: Wikipedia, Autor:

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